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Implantate
Dr.Schüler lehnt Implantate ab, da implantierte Fremdkörper Herd-, Störfelderkrankungen verursachen können.
Jeder Implantologe muss darüber aufklären, dass Implantate krank machen können und daß die Inkubationszeit, d.h. die Zeitspanne von der Implantation bis zum Auftreten von Symptomen bzw. Krankheiten von 0 Jahren bis zu mehreren Jahrzehnten betragen kann. Es wird in der Literatur mehrfach beschrieben, dass chronische Krankheiten 15 Jahre Entwicklungszeit benötigen.
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Bei der Planung von Implantaten ist zu berücksichtigen, dass die Kieferbereiche in welche die Implantate eingesetzt werden sollen, nicht störungsfrei sein können. Metallionen aus Amalgamfüllungen, Fremdstoffe aus Wurzelfüllungen, Bakterien und Bakteriengifte welche sich unter kranken Zähnen im Kiefer angesammelt haben, schwächen das Knochenbett der Implantate und können zu Infektionen, Unverträglichkeits- und Abstossungsreaktionen führen, wenn in diese belasteten Bereiche implantiert wird.
Wenn Herd- und Störfeldbelastungen bereits zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt haben, ist die Implantation nach Aufassung von Dr.Schüler kontraindiziert. Nach den Erfahrungen von Dr. Wilhelm Schüler erkranken mit Implantaten versorgte Menschen früher oder später als Folge der Implantationen, viele davon schwerst. Zahnimplantate sind daher nach seinem Verständnis der Herd-, Störfeldlehre nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt und wenn es keine andere Lösung gibt. Eine "vitale Indikation" ist für Zahnimplantate wohl in den seltensten Fällen gegeben. In der Regel handelt es sich um kosmetische und komfortverbessernde Maßnahmen
Da u.a. immuninflammatorische Reaktionen im Bereich von Titanimplantaten nachgewiesen wurden, muß die Aufklärung der Patienten, welche sich für die Implantation entscheiden möchten, das Risiko der Entstehung von Allgemeinerkrankungen, Degenerationsleiden und Autoimmunerkrankungen, als Folge der Implantation in jedem Fall umfassen.
Immuninflammatorische Gewebereaktion auf Titanplatten:
Titanpartikel im Gewebe (1,1 MB)
Immuniflammtorische Gewebereaktionen (7 MB)
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"Als man.. (um 1910).. mit dem Devitalisieren der Zahnwurzeln begann, ahnte niemand, dass man damit wohl die Hälfte oder mehr der Menschen dem Siechtum aussetzen würde. Rheuma ist ja nur eine der vielen Möglichkeiten des Fokalsiechtums. Es ist höchst notwendig jede Möglichkeit der Fokusbildung durch eingebrachte Fremdkörper abzuklären. Müsse man diese Frage bejahen, was ich für wahrscheinlich halte, würde sich einmal mehr das Janusgesicht unserer modernen Medizin zeigen. Trotz manch spektakulärer Leistung wird sie ungewollt, infolge ihres Eingreifens in den Mechanismus des Lebens, zur Krankheitsbereiterin. Leider ignoriert unsere heutige medizinische Wissenschaft eben viele Spätwirkungen ihrer Eingriffe, ebenso wie dies der Zahnheilkunde passiert ist."(Zit.: Adolf Voegeli: Die rheumatischen Erkrankungen,1961 Karl Haug Verlag ISBN 3-7760-0337-5)
Endlager Mensch
Die Spätfolgen von Zahnimplantaten müssen intensiv erforscht werden.
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