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Fremdkörper

Unbeabsichtigt können bei zahnärztlichen Maßnahmen Fremdkörper in den Kiefer gelangen:

Wenn bei der allgemein üblichen Zahnentfernung, also dem Zahnziehen der Zahn mit der Zange gefasst wird, können Amalgam, Füllungs-, Kronenmaterialien oder Zahnbruchstücke absplittern und in die Wunde fallen.

Bei Unachtsamkeit können auch Teile von chirurgischen Fräsen in die Wunde fallen, darin verbleiben und im Kieferknochen einheilen, 

Die moderne Zahnmedizin bringt seit einiger Zeit in bisher ungekanntem Ausmaß Fremdmaterialien wie Knochernersatzmaterialien, Membranen, Nägel, Schrauben, Implantate in den Kieferknochen ein.


Risiken

Jeder im Gewebe verbliebene oder eingebrachte Fremdkörper löst eine Fremdkörperreaktion mit Aktivierung des Immunsystemes aus.
Je nachdem, aus welchem Material diese Fremdkörper bestehen, können sich Entzündungen oder Knochenauflösungen oder reaktionslose Dystrophien entwickeln. Fremdkörper können sich, auch wenn sie steril in das Gewebe eingebracht wurden über das Blut, in welchem bei jeder harmlosen Erkältung  Bakterien zirkulieren, infizieren. Zersetzungen von Fremdmaterialien können weite Kieferabschnitte verseuchen. Es zeigen sich oft weitreichende Verstreuungen der Fremdmaterialien.

Vergrösserung

"Als man.. (um 1910).. mit dem Devitalisieren der Zahnwurzeln begann, ahnte niemand, dass man damit wohl die Hälfte oder mehr der Menschen dem Siechtum aussetzen würde. Rheuma ist ja nur eine der vielen Möglichkeiten des Fokalsiechtums. Es ist höchst notwendig jede Möglichkeit der Fokusbildung durch eigebrachte Fremdkörper abzuklären. Müsse man diese Frage bejahen, was ich für wahrscheinlich halte, würde sich einmal mehr das Janusgesicht unserer modernen Medizin zeigen. Trotz manch spektakulärer Leistung wird sie ungewollt, infolge ihres Eingreifens in den Mechanismus des Lebens, zur Krankheitsbereiterin. Leider ignoriert unsere heutige medizinische Wissenschaft eben viele Spätwirkungen ihrer Eingriffe, ebenso wie dies der Zahnheilkunde passiert ist."(zit. n Adolf Vögeli 1961)

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