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Wissenschaftliche Diskussion

 

Wann soll eine Herd-, und Störfeldtestung durchgeführt werden ?

Ist die Herd-, Störfeldsanierung in Deutschland überlebensfähig ?

Teilaspekte des Herd-, Störfeldgeschehens:

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 2 Toxinmodell:

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 3 die Fokalallergie:

Denkmodell 4 Korrelationspathologisches Modell:

Denkmodell 5 Modell der Neuralpathologie

Denkmodell 7 Herd-Störfeld Irritationszentrum:

Denkmodell 8 Herd-Störfeld-Grundsystem (Matrix)

Ankoppelungsphänomene als diagnostische Interaktion

Kritische Würdigung der Ankoppelungstestungen , Syn. Vegetativen Resonanztesungen.

Dr. Schüler fordert aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrungen mit der Herd-, Störfeldtherapie:

Allegorien zum Herd-, Störfeldgeschehen

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 1 Keimdepot - Bakterielle Infektion

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 1a. Atypische Infektionen

 

Wann soll eine Herd-, und Störfeldtestung durchgeführt werden ?

"Bei jeder chronischen Erkrankung, bei jeder atypischen Verlaufsform einer Krankheit, bei jedem unerklärbaren Therapieversagen, bei jedem degenerativen Geschehen (auch Krebs), bei jeder inadäquat verzögerten oder überschießenden Reizantwort (auch Allergien) muß an ein Herdgeschehen gedacht werden und eine Herdsuche durchgeführt werden."

 
Die Herddiagnostik darf sich nicht allein auf bildgebende Verfahren (Röntgenbilder einschl. Computertomographie) beschränken, dies wäre angesichts des derzeitigen Kenntnisstandes der Herd-, Störfeldlehre und Regulationsmedizin ein Kunstfehler. Sondern sie muß auch Ankoppelungstestverfahren, wie z.B.die Diagnosetechniken welche von der internationalen Ärztegesellschaft für Elektroakupunktur nach Voll, die auriculodiagnostischen Testinstrumente wie sie von den ärztlichen Akupunkturgesellschaften für weit Fortgeschrittene und Experten, die kinesiologischen Testtechniken wie sie von ärztlichen Gesellschaften für angewandte Kinesiologie, Neuralkinesiologe nach Klinghardt, Armlängenreflextest nach Raphael van Assche etc. gelehrt werden , einbeziehen. Der Arzt sollte "bei chronischen Leiden.....sein Diagnose- und Therapiespektrum unter Berücksichtigung aller biokybernetischen Erkenntnisse erweitern." (Bergsmann O., Bergsmann R.: Chron.Belastungen, unspezifische Basis klinischer Syndrome, Facultas Universitätsverlag Wien 1996 ISBN 3-85076-471-0)

 

Ist die Herd-, Störfeldsanierung in Deutschland überlebensfähig ?

Jede neue Erkenntnis muß 2 Hürden überwinden: Das Vorurteil der "Fachleute" und die Beharrlichkeit eingeschliffener Denksysteme.

Die Herd- und Störfelderkrankung existiert in der Schulmedizin nur als entzündliches Herdgeschehen, bei welchem eine mikrobiell-bakterielle Infektion vorliegt (Denkmodell 1 - siehe unten) bzw. findet sie seit der Veröffentlichung des Krankheitsbildes NICO durch Prof. Bouquot ( Bouquot J.E.,DDS,MSD: Neuralgia-inducing cavitational osteonecrosis (NICO). Oral Surg Oral Med Oral Pathol 1992; 73:307-19) zumindest als die Sonderform der zentralen Kiefernekrose seit kurzer Zeit Eingang in die schulmedizinische Betrachtungsweise.

Die Schulmedizin hält praktisch jeden Zahn für erhaltungswürdig.
Ausnahmen bilden Zähne, an welchen sich röntgenologisch dentogene Granulome und Zysten nachweisen lassen und immunsuppressive Therapiemaßnahmen bei dem Patienten geplant sind bzw. Immunkrankheiten bestehen.
Massive Kiefernekrosen, wie jene durch Bisphosphonatmedikation verursachte, sind in der Schulmedizin bekannt und werden mit den dort zur Verfügung stehenden Diagnosemöglichkeiten erfasst.

Die Schulmedizin stützt sich," infiziert von der uralten septischen Herdlehre " (Lechner J.: Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankungen 1999 ISBN 3-9237344-47-8 S:62) ausschließlich auf die diagnostischen Vorgehensweisen und entsprechende Befunde zum Denkmodell 1. (siehe unten)

Im naturheilkundlichen Lager mangelt es an Fachärzten für die Herd-, Störfeldtherapie, welche neben den ärztlichen, zahnärztlichen und regulationstherapeutischen Ausbildungen über den Erfahrungsschatz verfügen, welcher in der Deutschen Medizinischen Arbeitsgemeinschaft für Herd- und Regulationsforschung (D.A.H.) e.V. seit den 50iger Jahren erarbeitet wurde. Daher werden auch hier aus Unkenntnis Therapiestandards postuliert, welche den nachhaltigen Therapieerfolg der Herd-, Störfeldsanierung unmöglich machen.

Mit dem Ausscheiden der "Altvorderen" wie Dr. Windstosser, Dr. F.Kramer, Dr. R.Türk et al., aus dem aktiven Berufsleben, droht die "konsequente Herd-, Störfeldtherapie" dem Zeitgeist zum Opfer zu fallen.

 

 

Teilaspekte des Herd-, Störfeldgeschehens:

Seit der Erstveröffentlichung im medizinischen Schrifttum durch Hunter (1910) und Pässler (1909) hat sich der Herdbegriff geändert. Die folgende Aufstellung zeigt, daß diese Variation parallel mit der allgemeinen, medizinischen Entwicklung geht:

  • 1.    Teilaspekt Keimdepot (Päsler 1909, Hunter 1910)
  • 1a.  Atypische Infektionen
  • 2.    TeilaspektToxinmodell (Gutzeit en parade 1939, Slauk 1950)
  • 3.    Teilaspekt Fokalallergie (Altmann 1973 u.1987; Raab 1977)
  • 4.    Korrelationspathologisches Modell (Ricker 1924, Siegmund 1942, Hoff 1952)
  • 5.    Modell der Neuralpathologie Herd-Störfeld-Irritationszentrum                                                                   (F.W.Huneke 1940,Leriche 1930, Dosch 1972)
  • 6.    Denkmodell Grundsystem- Extrazelluläres System (Pischinger 1963, G.Kellner 1965, A.Stacher und O.Bergsmann 1968, F.Perger 1970)
  • 7.    Biokybernetisches Modell - Risikofaktor Herd, Störfeld (O.Bergsmann 1970 und später R.Bergsmann)
  • 8.    Denkmodell Matrix Forschung, Herd-Störfeld-Grundsystem (Matrix)
  • 9.    Denkmodell Basis-Bioregulationssystem
  • 10.  Denkmodell Biophysikalisches-, Bioenergetisches- und Bioinformatives- Regulationssystem
  • 11.  Blockadetheorie und Theorie der Transformationsprozesse n.Heim
  • 12.  System der Kommunikationskohärenz

zit.n.O.Bergsmann sowie H.Lamers anlässlich der Tagung der D.A.H am 4.11.2008

 

 

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 2 Toxinmodell:

Die Diagnostik des Toxinmodelles ist derzeit nicht im Rahmen der normalen Krankenversorgung möglich, da die Art der zu treffenden Vorauswahl aus der unübersehbaren Zahl der zu untersuchenden, von außen aus der Umwelt stammenden Toxine und der im selbst Kiefer produzierten Gifte und die Frage, wer für die immensen Kosten der Toxinanalysen aufkommen soll, nicht geklärt ist.
 
Von außen kommende Gifte:
 
Medikamente reichern sich im  Knochen an, insbes. von Antibiotika und Bisphosphonaten ist die bekannt.
Die Antibiotikaanalysen im Knochen von Schlachttieren  werden zur Kontrolle der Einhaltung lebensmittelrechtlicher Bestimmungen in der Tiermast eingesetzt: siehe Abb. 36, Seite 115:  http://digital.ub.uni-paderborn.de/hs/content/titleinfo/3694
 
Während der Zahnentwicklung in die Zahnkeime eingelagerte Giftstoffe aus der Umwelt können nicht mehr im Rahmen des Gewebsumbaues eliminiert werden, da der Zahn als eines der wenigen Gewebe im Körper zeitlebens unverändert bleibt, abgesehen von zusätzlichen Giftbelastungen durch die Fäulnis und Zahnbehandlungen.
Auch in dieser Hinsicht haben die Zähne eine Sonderstellung im Körper.
 
Dass sich in Herd-, Störfeldarealen Schwermetalle aus Umweltquellen und Zahnbehandlungen konzentrieren ist bekannt:
"I found osteonecrotic material filled with levels of heavy metals...... e.g.mercury, iron cadmium etc. (Prof.Boyd E Haley email vom 19.5.05)
".....steht eine vermehrte...Schwermetallanreicherung... gegenüber" (Lechner: s.o. S264)

An einer oft wenige Milliliter messenden Knochenprobe läßt sich nicht eine Vielzahl von Toxinen bestimmen. Die Entnahme des zu untersuchenden Materials ist schwierig. Das als Speichergewebe besonders interessierende Fettgewebe (möglicherweise Akkumulation von fettgängigen Giften, wie PCBs etc., des Kieferknochenmarkes zerfließt bei der Entnahme und läßt sich daher nicht ohne weiteres asservieren "Nach Aufklappung der Kortikalis während der Operation finden wir die eigentliche, rarifizierende Ostitis in den Markräumen der Spongiosa. Oft fehlen die Spongiosabälkchen an der Oberfläche, statt dessen findet man Bindegewebe mit fettig degenerierten Bindegewebszellen, das man mit einem ozonisierten Wasserstrahl einfach wegblasen kann, da es keinerlei feste Konsistenz hat." (Glaser/Türk s.o. S.111) Über die Toxinakkumulationen im stoffwechselgestörten Kieferknochen siehe M.Daunderer: Psychogifte Ecomed Verlag. 

Sreeningverfahren für den Giftnachweis sind noch in der Entwicklung, wobei man unterschiedliche Nachweisverfahren für die jeweiligen Toxinarten benötigt.
Weiterhin ist zu bedenken, dass die eine Herd-, Störfelderkrankung mitverursachenden bzw. begleitenden Toxine möglicherweise aus dem Kiefer-, Herd- Bereich abdiffundiert sein können, dort einen "ausgebrannten" Bereich mit Störfeldaktivität, den "locus majoris irritabilis" hinterlassen haben.

Dr. Schülers Erfahrungen mit den postoperativen Verläufen lassen den Schluß zu, dass die operative Sanierung eines Herd-, Störfeldbereiches im Kiefer auch als
  • Drainage für in die Gewebe eingedrungene Gifte dient , dass durch die Schaffung der Wundfläche ein
  • Regulationsreiz gesetzt wird, welcher das dystrophische Gewebe wieder mit Vitalität ausstattet.

 "Schug-Köster, München und der Chemiker Gaebelein experimentierten in einem Großversuch mit den organischen Anteilen des Dentins und untersuchten sie auf chemische Anteile und biologische Verträglichkeit. Dabei stellte sich heraus, dass die

  • aufgespaltenen Eiweißprodukte des denaturierten Dentins
  • Merkaptane und
  • Thioäther enthielten,
  • nicht abbaufähig waren und als
  • hochtoxisch angesehen werden müssen." (Glaser/Türk s.o.S13)

 

Primärliteratur: Gäbelein, K.: Sind Thioäther toxische Stoffe im Sinne des Herdgeschehens? (Ärztliche Praxis 5/1956)
Toxische flüchtige Verbindungen der Pulpengangrän (Zahnärztliche Praxis 12/1956)
Die chemische Isolierung toxischer Stoffe in gangränösen Pulpen (Sonderdruck der DAH in der zahnärztlichen Universitätsklinik München, Leitung Frau Prof.Dr.M.Schug-Kösters)

Schug-Kösters, M.: Da es sich nur in seltenen Fällen um eine Ausschwemmung von Bakterien (Bakteriämie) aus dem Zahn oder dem Granulom handelt, sondern vielmehr um eine Abgabe von Toxinen oder allergenen Stoffen oder schließlich um herdbedingte Störungen im Ablauf der vegetativen und nervalen Funktionen, wird heute nicht mehr von Herdinfektionen, sondern von Herderkrankungen gesprochen" zit aus: Beck, A.: Maria Schug-Kösters (1900-1975) Leben und Werk, med.Diss. München 2009 Seite 80-81.

Trotz dieser Erkenntnisse wird der Nachweis der Eiweißzerfallsprodukte im Kieferknochen bis heute von keinem Labor angeboten. " Immerhin haben wir kürzlich die direkte Analyse von Cadaverin und Putrescin (aus Speichelproben, ... bei uns etabliert, ..." mit Abstrichen bekommen Sie keine reproduzierbaren Resultate) " (Prof.Kühn-Velten email vom 12.5.05) Anm.: Gemeint sind Abstriche aus dem Knochenmarkraum der Herd-, Störfeldoperationsbereiche.

Endstation Gehirn:


Der Verfall der menschlichen Intelligenz - eine Weltkarte menschlichen Leids.

"Als Folge der Umweltvergiftung bahnt sich eine lautlose Katastrophe an: Die Degeneration des Gehirns. Weltweit sind heranwachsende Kinder und Jugedliche die Leidtragenden. Die sozialen Folgen sind nicht abzusehen. Folgen sind noch nicht abzusehen...Umweltgifte wie Schwermetalle...lagern sich im Gehirn an. Das Gehrin zerfällt unter dieser Belastung und niemand weiß, ob, wannn und wie dieser Zerfall aufzuhalten ist..."

 

 

 

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 3 die Fokalallergie:

Allergien sind die Folgezustände unterdrückter Eiterungen.

Derzeit ist die Fokalallergie  mit laboranalytischen Verfahren nicht nachweisbar.

Z.B.gibt es weltweit noch keinen LTT-Test zum Antikörpernachweis gegen denaturiertes Dentin.

"...haben wir leider nicht die Möglichkeit die angefragten Antikörperanalysen durchzuführen....die zelluläre Antwort dürfte da viel wichtiger sein, wobei diese sich einer quantitativen Analyse beispielsweise mittels LTT schon deswegen entziehen dürfte, weil durch die am Knochen bzw. Dentin ablaufenden Prozesse vermutlich antigene Strukturen verändert bzw. geschaffen werden, deren Determinanten (Epitope) wir nicht kennen und daher auch nicht prüfen können..." (siehe Schreiben von Prof.Kühne-Velten vom 12.5.05 ).

D.h., eine Allergie gegen die eigenen Zähne, wie es sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den langfristigen Kontakt mit dem körpereigenen, aber durch die Zersetzungsprozesse denaturierten Dentineiweiß entwickelt, was als Paradebeispiel für die Möglichkeit der Entwicklung eines Autoimmungeschehens gelten darf, lassen sich derzeit schulmedizinisch noch nicht nachweisen.

Veil 1938, veröffentlichte seine Erkenntisse in einem Buch mit dem Titel: Der Rheumatismus und die strepto-mykotisch Symbiose. Er machte die Zahn- und Tonsillenherde für die allergischen Krankheiten Asthma bronchiale und Asthma sinubronchiale verantwortlich. Als Basistherapie verlangte er die rücksichtslose Entfernung aller avitalen oder der in der Vitalität reduzierten Zähne. Veil gehörte zu den wenigen Hochschullehrern, die sich mit dem Problem der Herderkrankung überhaupt auseinandersetzten." (Glaser/Türk s.o. S.11)

 

Denkmodell 4 Korrelationspathologisches Modell:

Text folgt

 

Denkmodell 5 Modell der Neuralpathologie

" Der Herr mag uns unsere Sünden vergeben, das Nervensystem tut es nie. " Indische Weisheit. Scheidt ist der Auffassung, daß die Neurofibrillen nicht ein starres Netz von Leitungsbahnen darstellen, sondern ein bewegliches System von Molekülen, in dem sich bei Bedarf immer neue Bahnen bilden. Diese Bahnen nennt man Leitfadenringe. Über sie können sich elektrische Spannungsdifferenzen ausgleichen, die bei jeder Reizeinwirkung entstehen. Er vermutet, daß diese Leitfadenringe nach dem Spannungsausgleich nicht ganz zerfallen . Die Gesamtheit der dabei übrigbleibenden Reste macht das "Altschichtbild " aus, das naturgemäß bei jedem Menschen anders aussieht. Dieses Altschichtbild wäre dann die materielle Manifestation des Reizgedächtnisses. Die Bildung neuer Leitfadenringe wird von ihm wesentlich beinflußt: Entweder wird sie erleichtertoder erschwert oder in gewisse Bahnen gelenkt. Diese Theorie erklärt, warum der Erstschlag nur scheinbar verklingen kann, während er doch in Wahrheit im Hintergrund als Krankheitsbereitschaft erhalten bleibt. Die Beobachtung, daß eine Krankheit auch nach der Herdsanierung fortbestehen kann, veranlaßte Scheidt die Begriffe "bakteriell bedingter Fokus" und "nervales Störungsfeld" voneinander zu trennen (Scheidt 1947 zit.n.Dosch Lehrbuch der Neuraltherapie).

 

Denkmodell 7 Herd-Störfeld Irritationszentrum:

Nach den Rickerschen Stufengesetzen gilt. "Hat ein Gefäßbezirk einmal eine Stase (Magendurchblutung) mitgemacht, resultiert eine lokale Membranstörung, wodurch schon geringe Reize neuerlich Stase auslösen können. Gerade das letzte Gesetz bestätigt die bittere Erfahrung der Rehabilitationsmedizin, wonach schon geringste Reize Lokalrezidive auslösen können. (Bergsmann s.o. S78) "Die Regulationsentgleisung bei den Syndromen der chronischen Belastung kann als Wirkungsbeispiel für einen seltsamen Attraktor angeführt werden." (Bergsmann s.o. S86) "Chronische interne Belastungsfaktoren können unter dem Begriff "Herd" zusammengefaßt werden......herdbedingte Störungen ...sind die häufigsten Starter von Degenerationsleiden, und diese stellen wiederum ein vordringliches allgemein-medizinisches Problem dar." (Bergsmann s.o. S35) Bergsmann hat den Begriff des chronischen Irritations-, Belastungssyndroms geprägt, welcher für die Klinik der Herd-, Störfelderkrankung als sehr treffend anzusehen ist.

 

 

 

Denkmodell 8 Herd-Störfeld-Grundsystem (Matrix)

Das Proteglykannetz des Grundsystems oszilliert zwischen Sol- und Gelzustand. Unter der Wirkung der Herd-, Störfeldbedingten, pathologischen Irritationsmuster gerät es in eine Streßstarre, woraus Mangelernährungszustände in Körpergeweben resultieren.

Die Texte zu den weiteren Modellen folgen in Kürze.

 

Ankoppelungsphänomene als diagnostische Interaktion

 

Die Diagnose und Therapieentscheidung zur Herd-, Störfeldsanierung stützt sich auf die ausführliche herdbezogene

  • Anamneseerhebung, die hochsensible
  • Palpationsuntersuchung, die
  • Erfahrung, des in dem Fachgebiert der Herd- und Störfelddiagnostik und Therapie spezialisierten Arztes und die Einbeziehung von sog. 
  • Ankoppelungstestverfahren.
  • Röntgenbilder, Laboruntersuchungen und Regulationstests liefern Hinweise.

"Die weise Benutzung des vegetativen Systems wird einmal den Hauptteil der ärztlichen Kunst ausmachen" (von Hering 1925)
Den vegetativen Reflexetesten, synonym bioenergetischen Testverfahren liegt das Prinzip der Ankoppelung an infrasensorische Wirkgrössen zugrunde:
  
(Ohrakupunkur für weit Fortgeschrittene und Experten) 
"Die Ankoppelung infrasensorischer und elektromagnetischer Informationen verändert die Elastizität der Gefäßwand." (Bergsmann s.o. S54).
 
"Dieser Test ist neben dem kinesiologischen Test ein sehr häufig angewandtes Verfahren. Jedem Elektrotest sollte lege artis eine ausführliche Anamnese vorausgehen. Schon hier scheidet sich Spreu vom Weizen, denn viele Tester verlassen sich nur auf das Testergebnis. Dabei wäre aber zu bedenken, dass eine akribische Anamnese und ein genauer Palpationsbefund viele Tests überflüssig machen würde." (Bergsmann s.o. S:51)
 
"Die Ankoppelung an infrasensorische Informationsgrößen ist geeignet die Halteleistung der Muskulatur zu verändern".(Bergsmann s.o. S53)
Die Verfahren der Angewandten Kinesiologie und der Neuralkinesiologie nach Klinghardt verwenden Einzelmuskelreaktionen andere sind kinesiologische Muskelgruppentestungen, wie z.B.der Armlängenreflextest .
 
Zu Testzwecken werden bei allen Ankoppelungstestverfahren sogenannte homöopathische Nosoden und homöopathische Organpräparate verwendet um die Resonanz der "passenden" Krankheitsinformation mit dem bestehenden Krankheitzustand des Patienten, anhand vegetativer Reaktionen sichtbar zu machen.
 

 so"....konnten wir bei doppeltblinder Fremdtestung ohne Anamnese feststellen, dass das

  • Testergebnis durch nachträgliche Anamnese und klinische Untersuchung verifizierbar war. Ein
  • reales Phänomen der Ankoppelung an ultraschwache Wirkgrößen steht somit einer Fülle von
  • Irrtumsmöglichkeiten und
  • Interpretationsschwierigekeiten gegenüber.
  • Der diagnostische Wert wird daher nicht von dem Phänomen an sich, sondern von
  • Ausbildung und
  • Charakter des Testers bestimmt"
(Bergsmann s.o. S52-52)

 

 

Kritische Würdigung der Ankoppelungstestungen , Syn. Vegetativen Resonanztesungen.

 
Die Medizin steht vor einem grundlegenden Wandel. Der Organismus muß als biokybernetisches System verstanden werden, in welchem Herde und Störfelder als Riskofaktoren destabilisierend wirken."Verschiedene unklare, scheinbar auch unerklärbare klinische Syndrome werden als das Ergebnis vorwiegend langdauernder und vielfältiger chronischer Belastungen erklärt.... durch das heute viel mehr ins Detail gehende Wissen über Kybernetik, Komplexität aller Regelvorgänge sowie deren Vernetzung...." (Univ.Prov.Dr.Dr.h.c.A.Stacher im Kommentar zu Bergsmann O.+R. Chron.Belastungen, s.o.) Bioenergetischen Steuerungsfrequenzen spielen sich in unvorstellbar kleinen Dimensionen ab, für die es derzeit kein Messinstrument außer dem Menschen selbst gibt. Zur Testung der Herd-, Störfeldbelastungen müssen zusätzlich zur sinnvollen schulmedizinischen Diagnostik sog. 
 
  • Ankoppelungstestverfahren herangezogen werden.

Hauptstörfelder lassen sich von erfahrenen Untersuchern reproduzierbar lokalisieren. Dies sind häufig eben nicht die von der Schulmedizin als Herde angesehenen Zähne, welche Eitersäckchen, bzw. Granulomen an den Wurzeln aufweisen. Bei diesen ist die lokale Abwehrschranke noch intakt, sodass die Gifte im Eitergranulom gefangen bleiben. Wesentlich schädlicher sind Herdbereiche, von welchen eine schrankenlose(disseminierte) Toxinstreuung ausgegangen ist. Diese kann man nicht auf Röntgenbildern, einschließlich Computertomographien erkennen.

Diese Herd-, Störfeldbelastungen können derzeit nur mit Ankoppelungstestverfahren lokalisiert werden.

In schwierigen Fällen zählt in erster Linie die
  • Erfahrung und
  • unvoreingenommenes Testen
  • mit dem Ankoppelungstestverfahren, welches der Herdtherapeut beherrscht.

Den verschiedenen Ankoppelungstestverfahren liegt das gleiche Grundprinzip zugrunde.

Die Ausbildungsgänge der Ankoppelungstestverfahren wie EAV, RAC, Kinesiologie, etc. dienen der Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit des Testers und schaffen die Grundlagen für die Befähigung zu den sog. "sensorischen Analysen".

Bevorzugungen eines der Verfahren sind reine Geschmackssache.

Weitestgehend unbekannt sind die persönlichen Voraussetzungen welche der Herd-, Störfeldarzt erfüllen muß, um mit den Ankoppelungstestverfahren verlässliche Ergebisse erzielen zu können. Diese sind u.a.:

  • Der Abbau von eigenen Blockade- und
  • Rückkoppelungsfaktoren,
  • die Umstellung der Behandlungsstrategie
  • weg von herd-, störfeldinduzierenden Maßnahmen, (da der wiederholte Umgang mit diesen die Testfähigkeit reduziert)
  • der Abbau von Blockade und Rückkoppelungsfaktoren im Umfeld des Therapeuten,
  • die Schulung der Wahrnehmungsfähigkeit des Therapeuten in der ständigen Auseinandersetzung mit den Bedingungen seiner eigenen Testfähigkeit.

Die intraoperative Herd-, Störfeldtestung stützt sich überwiegend auf die hochsensible Testfähigkeit des Herd-, Störfeldarztes.

Es ist nicht möglich, die für die Herd-, Störfelddiagnostik und Therapie erforderliche, hohe Testsensibilität zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, wenn man im übrigen Behandlungsablauf Wurzelbehandlungen und chirurgische Zahnerhaltungsmaßnahmen durchführt und Implantate setzt. Nur der in den Ankoppelungstestungen Erfahrene kennt die Einflussfaktoren und kann daher seine Untersuchungsergebnisse korrekt interpretieren.

 

Unter der Herdtherapie wird von der Schulmedizin nur die operative Beseitigung von im Röntgenbild sichtbaren bakteriellen Entzündungen verstanden. Alles andere hat für die Schulmedizin keinen Krankheitswert.

Dies ist ein großer Irrtum, denn ein

  • Großteil aller allgemeinmedizinischen Erkrankungen wird durch den
  • Risikofaktor Herd-, Störfeldgeschehen wesentlich begünstigt.

Die Schulmedizin versucht die Herddiagnose anhand von Röntgenbildtechniken zu stellen:

  • Zahnfilmaufnahmen
  • OPG (Orthopantomogramm)
  • CT (Computertomogramm)
  • Newtom CT, mit welchem eine räumlich, 3-dimensionale Darstellung des Kieferknochenn möglich ist.

Obwohl die Auflösung der Computertomographen immer höher wird und dadurch u.U. Knochenauflösungen bis in den Millimeterbereich nachgewiesen werden können, ist mit  Röntgenaufnahmen 

  • keine Differrenzialdiagnose z.B., zwischen
  • nicht krankhaften Alterungsprozessen des Knochenmarkes und
  • krankhaften Knochenauflösungen möglich, geschweige denn der
  • Nachweis der verursachenden
  • Herdgifte,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Entzündungsmediatoren....
  • etc. 
  • Darüberhinaus führt nicht in jedem Fall die Vergiftung des Kieferknochens zur Strukturzerstörung desselben und dennoch kann von dem betroffenen Bereich gravierende Herd-, Störfeldwirkung ausgehen.
  • Störsignalgeneratoren, "Störungen der Elektronik des Membranwassers durch minimale Informationen" (Bergsmann Chron.Belastungen S.44), wie sie für die Denkmodelle 4-12 zum Herdgeschehen angenommen werden, sind mit Röntgenverfahren, welche lediglich die Strukturen des Kieferknochens und der angrenzenden Gewebe erfassen können, nicht nachweisbar.

Die pathohistologischen Befunde der Herd- und Störfeldregionen liefern für den Schulmediziner in der Regel sogenannte "Nullbefunde",

da er in erster Linie von dem Keimdepot-Infektions-Entzündungs-Denkmodell (Denkmodell 1) ausgehend entzündliche Befunde erwartet, welche nur in einem kleinem Prozentsatz der Fälle erhoben werden können.

 

 

Dr. Schüler fordert aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrungen mit der Herd-, Störfeldtherapie:

 

Dr. Schüler fordert von der Politik im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung, als ersten Schritt Wurzelspitzenresektionen zu verbieten.


 

 

Die immense sozialmedizinische Bedeutung des Herd-, Störfelderkrankungskomplexes macht es erforderlich, dass der weltweit erste

  • Lehrstuhl für Herd-, Störfelddiagnose und Therapie geschaffen wird.

Bei jeder chronischen Erkrankung ist ein

  • herddiagnostisches Konsil unter der Einbeziehung  
  • hochsensibler Ankoppelungstestungen einzuholen.

Es ist eine

  • Facharztausbildung für Herd-, und Störfeldtherapie zu schaffen.

Wurzelbehandlungen müssen per Gesetz verboten werden.

  • Die Implantologie muss von unabhängigen Fachärzten für Herd-, Störfeldtherapie mit dem Fokus auf die Spätwirkungen der Implantate auf den gesamten Organismus erforscht und gegf. neu bewertet werden.

 

Die Therapiestrategien der modernen Zahnheilkunde sind in Zusammenarbeit mit der

  • Neuropathologie,
  • Immunologie,
  • Molekularbiologie,
  • Mikrobiologie,
  • Toxikologie,
  • Gerichtsmedizin,
  • Onkologie
  • u.a.medizinischen Fachdisziplinen
  • u.a. auf die

möglichen Auswirkungen der metastatischen Streuung von Herdgiften aus dem Zahn-, Kieferbereich in alle Körpergewebe und in das Nervensystem hin zu überprüfen.

 

 

Allegorien zum Herd-, Störfeldgeschehen

Sprachliche Allegorien:

Goethe, Faust 1ter Teil, Dialog zwischen Mephisto und Faust im Studierzimmer:

Meph.:"..´s ist ein Gesetz der Teufel und Gespenster: Wo sie hereingeschlüpft, da müssen sie hinaus."

Nach Erfahrungen von Dr. Schüler ist nur die chirurgische Sanierung in der Lage die Herd-, Störfeldreize zu beseitigen. Bei allen sog. Entgiftungstherapien besteht die Gefahr der

  • Zentralisierung der Herdgifte z.B. durch ihre Verschiebung in das Nervensytem, sowie der
  • Blockade der Störfeldregion.

Dabei können gegf. Lokalsymptome vorübergehend verschwinden, die Herd-, Störfeldwirkungen stellen sich jedoch später und oft heftiger wieder ein, da die Sensibilisierungen zugenommen haben. Darüberhinaus kann die Entgiftung aus Depots im Nervensystem sehr viel schwieriger verlaufen als diejenige aus den Kieferdepots.

 

Bildliche Allegorien:

In der Stiftskirche der Benediktinerabtei Stift Göttweig fand Dr.Schüler folgende Darstellung eines "hilfreichen" Engels: 

 

Es handelt sich hier um eine Szene aus dem Buch Jesaja (Kapitel 6, die Verse 6 und 7), in der ein Engel Gottes mit einer Zange glühende Kohlen vom Altar nimmt und damit die Lippen des eben berufenen Propheten berührt.... sozusagen um ihn zu reinigen.

 

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 1 Keimdepot - Bakterielle Infektion

Dies ist das klassische, schulmedizinische Denkmodell.
 
Bakterien dringen über die Zahnwurzel in den Knochen ein und verursachen eine Infektion und eine Entzündung.
 
Im Kieferknochen ablaufende, bakterielle Entzündungsrozesse sollen nach den Vorstellungen der Schulmedizin auf Röntgenbildern, wie Zahn-Röntgenbildern, Kieferorthopantomogrammen (OPG) und Computertomogrammen (CT), als Substanzverluste (Osteolysen), seltener als Substanzzunahmen (Ossifizierende, sklerosierende Prozesse) sichtbar gemacht werden, ansonsten liegt nach den Vorstellungen der Schulmedizin kein Herdgeschehen vor.
 
In der Regel reduziert die Schulmedizin das Herd-, Störfeldgeschehen auf ein im Röntgenbild sichtbares Granulom, wenn es sich an der Wurzelspitze eines meist devitalen Zahnes nachweisen läßt.
 
Leider ist bei dieser vereinfachenden Betrachtungsweise eine Fülle von Irrtümern vorprogrammiert.
 
Wenn man die Ursache, also den Zahn, von dem eine vermutete Entzündug ausgeht nicht erkennen kann, kann der Schulmediziner mit einer aufgrund eines Röntgenbildes vermuteten Knochenauflösungen im Kiefer schon nichts mehr anfangen.
 
"Bei Osteolysen, deren Ursache röntgendiagnostisch weder an odontogene noch nicht odontogene Aufhellungen denken lässt, ist nach meiner Meinung nur eine Vermutungsdiagnose angezeigt,..." (Prof.F.A.Pasler, pers. Schreiben vom 4.2.04) 
 
D.h., mit Röntgenverfahren und die Computertomographie ist ebenfalls ein Röntgenverfahren, lassen sich lediglich Strukturveränderungen des Kieferknochens nachweisen, eine Aussage über deren Krankheitswert ist mit bildgebenden Verfahren aber nicht möglich. 
 
In der Diagnostik des Zahn-, Kiefer-, Herd-, Störfeldkomplexes sind von Computertomographien des Zahn-, Kieferbereiches keine wesentlichen, zusätzlichen Informationen zu den durch das OPG erhebbaren Befunden zu erwarten, sodaß man sich gegen die erhebliche zusätzliche Strahlenbelastung, welche bei diesen Aufnahmen auf den Organismus einwirken zur Wehr setzen muß.
Die rechtfertigende Indikation für die Anwendung ioniserender Strahlen muß nach §2a Satz 2 , §2c Satz 1, Röntgenverordnung, daher für die zusätzliche Durchführung von Computertomographien bei der Diagnostik des Zahn-, Kiefer-, Herd-, Störfeldgeschehens als nicht gegeben angesehen werden. 
 
"Sobald aber lediglich Aufhellungen im Röntgenbild sichtbar sind, die nicht klar gegenüber dem gesunden Knochen abgegrenzt sind, wird die Diagnose kompliziert. Auch hier wird ein Elektro-Test die vermutete Diagnose erhärten oder verwerfen müsssen." (Glaser M./Türk R.: Herdgeschehen 1982 ISBN 3-88463-023-7 S.130) Anm. Glaser/Türk verwendeten zur komplementärmedizinischen Herd-, Störfeldtestung die Elektroakupuktur nach Voll, sowie die auriculodiagnostische Pulstestung nach Nogier.
"Zusammenfassend kann man sagen, dass wir auf Röntgenaufnahmen wohl Veränderungen von der Norm feststellen können, aber wir sind in vielen Fällen nicht in der Lage aufgrund dieser Feststellung auch eine Erkrankung zu diagnostizieren. Hier sind wir immer noch auf die moderneren Testmethoden angewiesen." (Glaser/Türk. s.o. S137.) Anm. Mit den "moderneren Testmethoden sind die sog. Ankoppelungstestmethoden gemeint. 
"Zur Diagnose der CKO (chronische Kieferostitis) ist grundsätzlich der Lokalisationstest das Mittel der Wahl, das Röntgen kann nie mehr als nur ein Hinweis sein, im Sinne einer Verdachtsdiagnose" (Lechner J. s.o. S:267) Anm.: CKO wird als Synonym für Herd-, Störfeldbelastungen benützt, mit Lokalisationstesten sind die unten beschriebenen Ankoppelungsteste gemeint) 
 
Prof.Boyd Haley schreibt zum Denkmodell Keimdepot:
" Also it is well known, that......anerobic bacterial were in that site. In my opinion, the death of jaw bone marrow is caused by anerobic bacteria that enter the jaw bone through the apical end of an infected tooth, where an abcess may be formed. Once in the jawbone marrow the bacterial infection can spread down the arteries (causing the well described wormholes) to other locations, such as the front teeth in your patient case" (Prof.Boyd E.Haley email vom 19.5.05).
 
Die pathohistologische Untersuchung des Kieferknochens liefert im akuten, entzündlichen Prozess gegf. die Befunde Osteomyelitis oder Ostitis.
In der Phase der Dystrophie findet man dagegen als Ausdruck des "stillen Gewebsunterganges" nurmehr unspezifische Befunde. (Siehe Schreiben von Chefarzt Dr. med. Ries, Pathologisches Institut Hameln vom 26.1.04, mit welchem er mein Schreiben an Dr.Köster, vom 20.1.04 kommentiert) 
zit.Schreiben Dr. med. Schüler / Dr. med. Ries 
 
Die schulmedizinische Position wird durch die Begriffsverwirrung um das Zahn-, Kiefer-, Herd- und Störfeldgeschehen gestärkt, da dieses häufigals "Ostitis" bezeichnet wird. Die in der Mehrzahl der Fälle vorgefundene fettige Markdegeneration, welche den dystrophische Folge- oder Residualzustand eines bakteriell-, entzündlichen Geschehens im Knochenmark darstellt wird z.B. mit dem Begriff: fettig-, degenerative Ostitis belegt, obwohl es sich um keine echte Entzündung (mehr) handelt. Die pathohistologischen Befunde aus den Herd-, Störfeldgebieten sind unspezifisch. Die Schulmedizin akzeptiert sie nicht, da von wenigen Ausnahmen abgesehen, keine floride Ostitis oder Osteomyelitis nachgewiesen werden kann. 
 
"Auch die Aussagen der pathologischen Histologie sind außerordentlich begrenzt und können nur einen Zustand erfassen, wie man ihn im Fokus finden kann. Ob es sich tatsächlich um einen Herd im Sinne eines pathologischen Geschehens mit Fernwirkung auf den Organismus handelt, läßt sich aus dem histologischen Präparat nicht ablesen." ( Eger, W., Möglichkeiten und Grenzen der Herdtherapie, München Gräfeling, Banaschewski Verlag, 1959, S.:24-25)
 
Darüberhinaus ist es oft "ein schweisstreibendes Kunststück..." eine "histologische Probe dem Pathologen zu präsentieren"...(Lechner s.o. S.273) Mit diesen Worten wird auch meine Erfahrung bestätigt, daß sich das dystrophisch veränderte Knochenmark nur mit Einschränkungen für pathohistologische und auch toxikologische Untersuchungen asservieren lässt. Häufig bricht man bei der Kürettage der Markräume in kleinere Hohlräume ein, welche die von Prof.B.Haley so bezeichneten "wormholes" darstellen. Diese lokalen Knochenmarksdegenerationen lassen sich nicht für pathohistologische Untersuchungen asservieren, da sie bereits bei der Eröffnung durch den scharfen Löffel oder die Knochenfräse in sich kollabieren, bzw. zerfliessen. 
Im Rahmen der Herd-, Störfeldsanierungsoperation werden auch Zähne in dystrophischen, gegf. knochenmarksdegenerierten Störfeldgebieten entfernt, die selbst keine gravierenden Befunde aufweisen. Ausgangspunkt von Markdegenerationen bilden, wie bereits ausgeführt, gegf. früher abgelaufene Infektionen in benachbarten oder distal gelegenen Zahnregionen, welche Irritation der Gefäßversorgung, Induktion autoimmuner Prozesse gegen Zahnbein und Kiefergewebe, Irritationssyndrome nach den Denkmodellen 4-8, u.a. verursacht haben. Bei schwerst herd-, störfeldgeschädigten Patienten mußte ich wiederholt die Erfahrung machen, dass es keine Ruhe gab, bis nicht alle gestörten Gebiete durch die Herd-, Störfeldsanierung erfasst wurden. Der Reduktion der Wirkung des Herd-, Störfeldgeschehens auf einen "chronisch entzündlichen lytischen Prozess auf ein rein lokales Geschehen ohne systemische und damit unspezifisch pathogenetische Bezüge muß aus meiner Sicht widersprochen werden." (Lechner s.o. S251) 
 
Wie kann man mit schulmedizinischen Methoden das Herd-, Störfeldgeschehen des Zahn-, Kiefersystemes diagnostizieren ? Anfang 2004 habe ich zur Standortbestimmung des universitären Forschungsstandes zur Herd- und Störfelddiagnostik anliegenden Brief an alle Lehrbeauftragte des Fachbereiches Kieferchirurgie im deutschsprachigen Raum geschickt: Mehrere Hochschulwissenschaftler teilten mir mit, dass sie dieses Thema für sehr wichtig oder interessant hielten, dass sie aber nicht auf dem Wissens- und Forschungsbiet der Herd-, Störfeld-. Regulationsmedizin tätig seien. Zur schulmedizinische Nachweisbarkeit der Herd-,Störfelderkrankung des Zahn-, Kieferbereiches, also der Differenzialdiagnose röntgenologisch nachweisbarer Osteolysen, ob es sich bei einer Knochensubstanzverringerung um einen krankhaften Befund oder eine unbedeutende Variation der Knochendichte handelt, schrieben die meisten Hochschulmediziner, dass dies mit schulmedizinischen Methoden nicht möglich ist. 
(siehe Anlagen) 
 
Es besteht also eine diagnostische Lücke, welche für den Schulmediziner auch nicht mit der pathohistologischen Untersuchung geschlossen werden kann, da "histologische Befunde nur mit sehr diskreten Beschreibungen aufwarten können." (Lechner s.o. S.273) "Es ist geradezu das Charakteristikum der "stummen chronisch-entzündlichen Störfelder", "dass eben aktive, eitrig-einschmelzende Entzündung nicht nachweisbar ist und die Anzeichen für eine frisch eitrige Osteomyelitis fehlen. Die fatale Fernwirkung der odontogenen Störfelder kommt ja dadurch zustande, dass die Abgrenzung des entzündlichen Geschehens durch massive und adäquate zelluläre Reaktionen fehlt." (Lechner s.o. S273) 
 
Gerade in den letzten Jahren haben wissenschaftliche Forschungen den Beweis erbracht, daß es von der klassischen schulmedizinischen Infektionslehre fundamental abweichende Arten von Infektionen gibt.
Diese bis jetzt bekannt gewordenen Formen werden unter 1a, atypische Infektionen aufgeführt.
 

 

Wissenschaftliche Diskussion Teilaspekt 1a. Atypische Infektionen

1a. Prioneninfektion nach Dr. M.Daunderer

M.Daunderer bezeichnet die Herderkrankung als "Vereiterung" des Kieferknochens und stellt Verbindungen zur seit der BSE-Epidemie ins Licht des öffentlichen Interesses gerückten atypischen Infektion mit den sog. Prion-Proteinen her.

Die Bezeichnung Prion ist eigentlich falsch.
Der Entdecker der der infektiösen Eiweißpartikel, Stanley Prusiner bezeichnete die von diesen verursachten Gewebsauflösungen als Protein Infection, abgekürzt: "Proin".

Atypisch ist diese Infektion, weil es sich um eine Infektion mit nicht selbsttätig lebens- und vermehrungsfähigen Eiweißmolekülen handelt, welche im Unterschied zu den Viren über keine eigene Erbsubstanz mehr verfügen, die in den Wirtszellen vermehrt werden könnte. Viren sind im Unterschied zu Bakterien schon keine Lebewesen mehr und verfügen nur noch über Erbsubstanz, welche sich in den befallenen Zellen des erkrankten Wirtes vermehrt. Die Prionen sind also Infektionserreger, welche eine Stufe weiter vom eigentlichen Infektionsverständnis der Infektion mit Bakterien in Richtung der Vergiftung gehen (siehe Teilaspekt Toxinmodell). Interessanterweise steckt bereits in der Bedeutung des lateinischen Wortes Virus die Erkenntnis, daß es sich dabei um eine Art Gift handelt.

Dass sich infektiöse Prion-Proteine in Entzündungsgeweben konzentrieren ist wissenschaftlich nachgewiesen: "Nach einer experimentell ausgelösten Entzündung konnten in allen Organen massive Prionen-Ansammelungen nachgewiesen werden...Die Prionen wandern bevorzugt dorthin, wo sie entzündetes Gewebe finden..."

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse weisen auf die natürliche Entgiftungsfunktion von Entzündungen hin, die z.B. in der naturheilkundlichen Homotoxinlehre nach Reckeweg gelehrt wird. Giftige Eiweißzerfallsprodukte werden in Entzündungsbereichen gesammelt und es ist davon auszugehen, daß damit eigentlich deren Ausleitung vorbereitet werden soll.

Bakterien produzieren viele Arten von Giftstoffen, so u.a auch giftige Eiweiße (Proteine), um sich in ihrem Lebensraum behaupten zu können,

Wenn Mikroorganismen durch Antibiotika gestreßt werden, produzieren sie verstärkt und virulentere Gifte, die im Gewebe verbleiben, selbst wenn die Mikroorganismen erfolgreich vernichtet wurden.
Nach einer Antibiotikatherapie ist dann aus dem Keimdepot ein Giftdepot geworden

Diese Gifte lassen sich dann oft nur über Eiterabfluß oder blutig im Rahmen einer invasiven Herd-, Störfeldsanierungsoperation aus den Geweben entfernen. Der entscheidende Fehler der Schulmedizin ist in diesem Zusammenhang, daß sie seit der Einführung der Antibiotika (während des 2ten Weltkrieges) quasi mit chemischer Kriegsführung gegen Naturphänomene antritt, welche im Laufe von Jahrmillionen optimiert wurden. Die Mikroorganismen können auf ein unerschöpfliches Repertoire an Ausweichstrategien zurückgreifen.

Die Schulmedizin bekämpft Gift mit neuem Gift, anstatt die Gifte, dem uralten Leitsatz des Hippokrates v. Kos folgend zur Ausscheidung zu bringen.  "Ubi pus, ibi evacua"

Das Naturheilkundliche Paradigma (Weltbild) bietet das intelligentere Heilungskonzept, indem in erster Linie auf die Beseitigung der Ursachen für die Besiedelung des Organismus durch schädliche Mikroorganismen hingewirkt wird.

Mikroorganismen haben ihre Daseinberechtigung nur in dem für sie geeigneten Umfeld.
Nicht die Keime machen die Krankheit, sondern das kranke, resp. das giftbelastete Körpergewebe.
Dies ist die alte Streitfrage, die zwischen Pasteur und Bechamp stand.

Somit ist Krankheit im naturheilkundlichen Paradigma die natürliche Reaktion des Organismus, welche der Reinigung der Körpergewebe von Giftstoffe dient. Wann diese Reaktion eintritt, ist individuell sehr unterschiedlich. So gibt es Frühreagierer und auch Spätreagierer und Herdgiftdauerausscheider, welche ihr Umfeld mit ihren Herdgiften in Mitleidenschaft ziehen.

"Ein jegliches hat seine Zeit." (Prediger Salomo 3.1)

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