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Die Schüler-Dystrophie

Die Sudeck-Dystropie adaptiert auf das Zahnorgan:

Als Ursache der Sudeck-Dystropie wird ein gestörter Heilungsverlauf des betroffenen Gewebes vermutet.
Die Krankheit ist dadurch gekennzeichnet, dass es nach äußerer Einwirkung, z.B.

  • Traumen,
  • unfallbedingten Zahnverletzungen,
  • dem "Ziehen" von Zähnen, bei welchem immer eine
  • Infektion des Kieferknochens stattfindet, auch
  • der Zahnkaries und deren Folgen, wie der 
  • Einwanderung von Fäulnisgiften und anderen Giften in das Kieferknochenmark,  etc., sowie
     
  • Operationen
  • Weisheitszahnentfernungen,
  • Wurzelspitzenresektionen,
  • Zahnimplantationen,...etc.
    über längere Sicht zu einer
  • Dystrophie und Atrophie, siehe:
  • "Kieferknochendystrophiesyndrom", also einem
  • "stillen Gewebsuntergang im Kieferknochenmark" kommt. Es treten
  • Durchblutungsstörungen und
  • Ödeme auf, welche zu 
  • Ernährungsstörungen im Kieferknochemark führen und 
  • Schädigungen in primär nicht beteiligten Zahn-, Kieferbereichen verursachen. Schließlich treten
     
  • Funktionseinschränkungen wie
  • Kiefergelenks- und Kaumuskelstörungen, sog.
  • Myoarthropathien hinzu.
     

Folgendes Entstehungsmodell wird diskutiert:

Es kommt zu einer
  • Entzündungsreaktion, bei der
  • Entzündungsmediatoren ausgeschüttet werden, die
  • nicht mehr in ausreichender Menge abgebaut werden und
  • die neurogene Entzündungsreaktion verlängern.
  • Die Veränderungen der Durchblutung kommen
  • durch eine zentral bedingte Fehlfunktion des Sympathikus zustande. siehe:
  • "Chronisches Irritations-, Belastungssyndrom n. Bergsmann". 

Die Krankheit kann einen chronischen Verlauf nehmen. Es kann eine Einteilung nach dem zeitlichen Verlauf vorgenommen werden:

  • Akute Entzündung (0-3 Monate)
  • Dystrophie (3-6 Monate)
  • Atrophie (6-12 Monate = Endstadium)

 

Die Schüler-Dystrophie:

"Die Ursachen einer Sudeck´schen Erkrankung sind vielfälltig und komplex, das Krankheitsbild in vielem ähnlich dem von Herdbefunden/Leerkieferstrecken, so dass es sich durchaus lohnen würde meines Erachtens, das Sudeck-Syndrom auf das Zahnorgan zu adaptieren und ... ein "Schüler-Syndrom" daraus werden zu lassen.

Für Sudeck werden 3 Phasen unterschieden: eine entzündliche Phase, eine Phase der eigentlichen Dystrophie und eine Phase der bleibenden Atrophie: Im Grunde Veränderungen, die in dieser Abfolge auch bei Herdbefunden im Kieferknochen zu beobachten sind.......

.....die Problematik des histologischen Nachweises von Störfeldern bzw. Herdbefunden im Alveolarknochen vielleicht allgemeiner formuliert am Zahnorgan,.... Den Nachweis von Fäulnisgiften im Kieferknochen würde ich erst dann erwarten, wenn auch nekrotische Gewebsareale festzustellen sind, was in der Regel nicht gefunden wird. Im strengen Sinn ist der Ausdruck Osteo-Nekrose kein guter Ausdruck, viel besser finde ich Ihre Formulierung des "stillen Gewebsunterganges" und der gesamte Prozess erinnert mich an das Sudeck-Syndrom, also eine dystrophische Veränderung im Knochen, bedingt durch Durchblutungsstörungen oder metabolische Veränderungen, die eben zu einem Verschwinden der Blutbildung und zu einer Atrophie der Knochensubstanz führen, wobei diese "Leerknochenstrecken" auch die Tendenz haben sich auszudehnen. Manchmal hat man das Gefühl, dass tatsächlich "Ödempfützen" im bradytrophen Fettmark liegen. Bei solchen Fällen könnte ich mir vorstellen, dass ein unangenehmer Geruch auftritt, und dann kann ich mir auch vorstellen, das Putrescin und Kadaverin positiv nachgewiesen werden können...."

(zit.:Facharzt für Pathologie, Chefarzt Dr.med.Ries 26.1.2004)

 

Die Prophylaxe der Schüler-Dystrophie:

Um die Entstehung der Schüler-Dystrophie zu verhindern müssen

  • Wurzelbehandlungen,
  • Wurzelspitzenresektionen und
  • einfache Zahnextraktionen vom Gesetzgeber verboten werden, sind
  • Implantate auf vitale Indikationen zu beschränken
  • alle zahnärztlichen Therapieverfahren auf ihre Potenz zur Erzeugung chronischer Infektions- und Giftherde zu überprüfen und grundsätzlich zu überdenken
  • der Einsatz von Chemotherapeutika wie Antibiotika auf vitale Indikationen zu beschränken und
  • sämtliche zahnärztliche Therapiemaßnahmen dem Primat der Erhaltung der Allgemeingesundheit unterzuordnen.
     

Die Therapie der Schüler-Dystrophie:

Für die Therapie hat sich das von

  • Dr. R.Türk, Bad Pyrmont inaugurierte, auf dem Erfahrungsschatz 
  • der Deutschen Medizinischen Arbeitsgemeinschaft für Herd- und Regulationsforschung (D.A.H.) begründete und von
  • Dr. Schüler weiterentwickelte
  • Herd-, Störfeldoperationsverfahren, mit der in dieser homepage beschriebenen
  • regulationstherapeutischen Begleittherapie bewährt.
 
 

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