Im Herd-, Störfeldgebiet entstehen und sammeln sich Giftstoffe und können von dort in die Nachbargewebe streuen.
Eingeatmete Gifte wie Autoabgase, Wohngifte, Zigarettenrauch etc. lagern sich verstärkt an den Stellen im Kieferknochen ab, wo der Knochenstoffwechsel durch Zahnherde und Störfelder gestört ist.
Alle Gifte, die im Kiefer eingelagert sind, können unter Umgehung der Blut-Hirnschranke via axonalen Transport in das Gehirn gelangen und dort
Autoimmunerkrankungen wie Demenz, Parkinson, Alzheimer, Depressionen, Hormonstörungen, Verhaltensstörungen etc. auslösen.
Giftstoffe entstehen z.B. durch bakterielle Abbauprozesse im Zahn-, Kiefersystem:
Schwefelwasserstoff,
Mercaptane,
Thioäther,
Putrescine,
Cadaverine,
Mykotoxine u.v.m.
Giftstoffe werden über die Atemluft aufgenommen und schlagen sich an den feuchten Schleimhäuten der
Nase und Nasennebenhöhlen nieder und wandern durch die Schleimhäute in die
Nervenbahnen.
Giftstoffe werden mit der Nahrung aufgenommen und haben den ersten innigen Kontakt mit
den Schleimhäuten des Mundraumes,
dem Zahnfleisch,
den Zähnen.
Chronische Entzündungen in diesen Bereichen sind an der Tagesordnung und fördern die Aufnahme von Gifstoffen im Nasen-, Mund-, Rachenraum.
M.Daunderer hat Giftspeicher in Gehirngeweben Verstorbener untersucht und berichtet, dass er identische Zusammensetzungen der Giftstoffe sowohl im Kieferknochen als auch in den Gehirnen dieser Menschen nachgewiesen habe:
Daunderer spricht von disseminierten Hirnherden, in welchen sich autoimmune Reaktionen abspielen. Diese seien nur schwer im Computertomogramm nachweisbar.
Nach Aussage der DGGN sind bereits viele unspezifische Befindlichkeitsstörungen wie"minor depressions" und Verhaltensveränderungen als
Prodromalstadien degenerativer Erkrankungen des Zentralnervensystemes zu werten.
Bei der 53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuropathologie am 10.10.2008 wurde berichtet, dass "allen degenerativen Erkrankungen des Nervensystemes gemeinsam ist, dass Eiweißstoffwechselstörungen im Gehirngewebe als Ursache vermutet werden."
Dr.Schüler:
Daunderers Hypothesen sind wichtige Forschungsthemen. Denn was liegt näher, als dass
Fäulnis- und Verwesungsgifte, welche aus dem Kiefer viaaxonalem Transport in den Nervenbahnen in das Stammhirn einwandern, die Entstehung der degenerativen Erkrankungen des Gehirns begünstigen ? Die Ausbreitung der Alzheimerschen Gehirnatrophie nimmt neuesten Forschungsergebnissen zufolge in den Raphe-Kernen des Hirnstammes ihren Ausgang.
Dass kranke Zähne Risikofaktoren für die Entwicklung lebensbedrohlicher Krankheiten darstellen belegen auch Arbeiten aus anderen Fachgebieten, wie z.B.:
Eine verringerte Zahl an verbliebenen Zähnen war mit einer signifikanten Zunahme im Odds-Ratio(OR) von Kopf-Hals-Ca, Ösophagus-Ca und Lungen-Ca assoziiert.